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Von der Kakaobohne zu Rohkakao

Kakao ist eine Götter-Speise. Der Kakaobaum heißt Theobroma cacao, wörtlich übersetzt Speise der Götter“. Auch bei den Inkas galt der Baum als etwas Göttliches. In der südamerikanischen Kultur wurde das Gewächs und seine Früchte geschätzt.

Regenwald Peru

Kakaobäume kommen ursprünglich aus dem Amazonasgebiet in Südamerika, wo sie bei tropischen Temperaturen und ausreichender Luftfeuchtigkeit bestens gedeihen konnten. Kultivieren lassen sie sich nur unter bestimmten klimatischen Bedingungen. Pralle Sonne vertragen die Pflanzen nicht, sondern sind zum perfekten Gedeihen zwingend auf ausreichenden Schatten angewiesen. Am besten wachsen Kakaobäume daher in sogenannten Mischkulturen und werden beispielsweise mit Schatten spendende Sorten wie Obst und Gemüse angepflanzt.

Unter optimalen Bedingungen blüht die Kakaopflanze ganzjährig. Die Bestäubung übernehmen Mücken oder kleine Fliegen, zweimal pro Jahr kann geerntet werden. Heute wird ein Großteil des Kakaos nicht mehr auf dem südamerikanischen Kontinent angebaut, sondern in Afrika, vor allem an der Elfenbeinküste und Ghana. Aber auch Indonesien hat eine beachtliche Anbaufläche.

Kakaofrucht in Peru

Bis zu 15 Meter hoch können Kakaobäume wachsen, werden aber bei rund 4 Metern gekappt. Sie entwickeln zwar eine Vielzahl an Blüten, aber nur aus einem Bruchteil entwickeln sich auch Früchte. Die 15 bis 20 cm langen Früchte haben eine äußerst harte Schale. Im Inneren befinden sich bis zu Samen, besser bekannt als Kakaobohnen. Im frischen Zustand verfügt die Bohne, die von Fruchtfleisch umgeben ist, über eine sehr helle, fast weiße Färbung und ist sehr weich. Erst durch die Fermentierung und Weiterverarbeitung bekommt sie ihr allgemein bekanntes Aussehen: Das Fruchtfleisch trocknet ein, wird schrumpelig und bekommt die typische dunkelbraune Farbe.

Wohl die ersten, die Kakao gezielt für den Verzehr anbaute, waren die Maya. Verzehrt wurde der Kakao damals in flüssiger Form. Für die Stämme der Azteken war der Wert des Kakaos höher als Gold, weshalb er sogar in Südamerika als Tausch- und Zahlungsmittel galt. Nach Europa, genauer gesagt nach Spanien, fand die Kakaobohne ihren Weg, nachdem Kolumbus 1502 nach Mittelamerika gelangte. Die Spanier waren auch die ersten, die begannen, Kakao zu süßen und Vanille beizumischen.

Gesund und munter mit Rohkakaonibs

Roh Kakao Nibs

Die Samen sind randvoll mit jeder Menge Eisen, Calcium, Antioxidantien und Ballaststoffen und machen gute Laune. Gewonnen werden Kakaonibs aus Kakaobohnen, also dem Rohkakao. Nach der Ernte werden die Bohnen fermentiert, anschließend gesäubert, getrocknet und geschält. Dieses schonende Herstellungsverfahren garantiert, dass die Bohnen ihre hochwertigen Inhaltsstoffe behalten und Rohkostqualität besitzen. Am Ende werden die Bohnen in kleine Stücke gebrochen - fertig sind leckere Kakaonibs mit einem herben, leicht bitterem Aroma mit deutlicher Kakaonote. Wer einen sckokoladigen Geschmack erwartet, könnte überrascht werden. Dafür strotzen die Nibs nur so Inhaltsstoffen, allen voran das Magnesium. Kaum ein Lebensmittel enthält so viel davon wie Kakao. Kakakonibs mit Haferflocken, die immerhin mit 140 Milligramm auf 100 Gramm aufwarten können, machen Dein Müsli zur Mega-Magnesium-Quelle.



Die Nibs sind auch reich an Flavonoiden.

Insgesamt setzen sich die Nährwerte bei Kakao so zusammen:

  • 54 Prozent Kakaobutter (Fett)
  • 11,5 Prozent Eiweiß
  • 9 Prozent Cellulose
  • 7,5 Prozent Stärke und Pentosane
  • 6 Prozent Gerbstoffe (beispielsweise Tannin) und farbgebende Bestandteile
  • 5 Prozent Wasser
  • 2,6 Prozent Mineralstoffe und Salze
  • 2 Prozent organische Säuren und Geschmacksstoffe
  • 1,2 Prozent Theobromin
  • 1 Prozent verschiedene Zucker
  • 0,2 Prozent Koffein
  • Diverse Spurenelemente & Vitamine

 

Gegenüber Schokolade oder kakaohaltigen Produkten punkten Kakaonibs mit wesentlich mehr Qualität und Nährwertgehalt. Und sie haben ohne Zucker deutlich weniger „schlechte“ Kalorien als herkömmliche Süßigkeiten. Wenn sich der kleine Hunger meldet, sind die kleinen Powerstückchen der ideale, gesunde Snack. Wer sie direkt aus der Tüte knabbern möchte, muss wirklich Fan des herben Geschmacks sein. Im Müsli machen die Nibs nicht nur eine gute Figur, ebenso als Topping zu Porridge. Du kannst Milch oder Joghurt mit Kakakonibs aufpeppen und süße Backrezepte bekommen eine herbe Note und den besonderen Crunch.