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Was ist Moringa, wofür kann ich Moringa verwenden, wie nehme ich Moringa ein?

Moringa Oleifera – Wirkung, Anwendung und Dosierung

Moringa Oleifera – der Baum des Lebens. Bereits 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung wurde der Wunderbaum in indischen Schriften erwähnt und auch die Ägypter wussten, dass aus den Blättern gewonnene Öl für Haut und Haare einzusetzen. Seit Menschengedenken hat der Baum zur Gesunderhaltung der Menschen – vorzugsweise in den warmen Regionen - beigetragen.

Moringa Baum

Angebaut wird der Moringabaum, der zu den Meerrettichbäumen zählt, in vielen Ländern mit subtropischem Klima, wie etwa Afrika, Asien und Südamerika. Hier wächst er im ersten Jahr fast 8 Meter in die Höhe - und kann in den Folgejahren nochmal 1-5 m pro Jahr zulegen. Der Stamm ist Anfangs recht dünn, wird aber im Laufe der Jahre flaschenartig dicker und erreicht im Regelfall einen Umfang von einigen Metern. Die Äste sind stark verzweigt und enden in den typischen ovalen, hellgrünen Blättern. Diese sind mit ca. 2 cm recht klein, weisen allerdings eine hohe Nährstoffkonzentration auf. Blüht der Baum, das ist mehrmals im Jahr der Fall, verbreitet er einen veilchenartigen Geruch. Die aus den Blüten entstehenden Früchte sind ca. 2 cm breit und ca. 70 cm lang. Aus den enthaltenen Samen wird das bereits erwähnte Moringaöl hergestellt. Ursprünglich angebaut in Indien ist er inzwischen in vielen Ländern heimisch geworden – teils unter anderem Namen. So wird er z.B. auf den Philippinen „Malunggay“ genannt und ist als „Wunderbaum“ fast weltweit bekannt.

Der Baum selbst wächst unter den widrigsten Bedingungen. Äußerst robust trotzt er den meisten Schädlingen und Krankheiten. Solange der Boden trocken und die Luft warm ist, wächst der Baum auch ohne Dünger und künstliche Zugaben.

Wie bei allen Naturprodukten sind die Qualitätsunterschiede auf dem Markt sehr groß. Moringa wurde in vielen Ländern lange Zeit für die Biodieselgewinnung angepflanzt. Seitdem Moringa als Nahrungsergänzungsmittel boomt, versuchen auch diese Länder aus der hohen Nachfrage Kapital zu schlagen. Leider sind diese Felder durch den jahrelangen Einsatz von Pestiziden nicht für die Produktion von Lebensmitteln geeignet. Achten Sie beim Kauf daher auf das europäische Biosiegel, denn die Händler unterliegen einer strengen Kontrolle.

Moringa ist eine der wertvollsten Naturpflanzen, denn sie bietet ein umfassendes Nährstoffspektrum mit hoher Bioverfügbarkeit. Beim Moringabaum ist fast alles verwertbar und jeder Bestandteil lässt sich für ein eigenes Anwendungsgebiet einsetzen:

Die Wurzel, ähnlich aufgebaut wie Ingwer, strotzt nur so vor Senfölglykosiden, die einen scharfen Geschmack verleihen (ähnlich Meerrettich) und der Einsatz der Wurzel ist tradtitionell schon seit Jahrhunderten bekannt.

Aus der gummiartigen Rinde lassen sich Kordeln und Seile herstellen. Aus dem Harz lässt sich ein schmackhaftes Gewürzmittel gewinnen.

Die Blüten des Baums sind essbar und können das ganze Jahr über geerntet werden. Aus ihnen lässt sich ein Tee herstellen, bei dem die frischen Blätter einfach mit heißem Wasser übergossen werden.

Die Früchte können gekocht oder gedünstet werden, schmecken ähnlich wie Spargel, haben einen extrem hohen Eiweiß- und einen beachtlichen Vitamin-C- sowie Kupfergehalt.

Moringa Blätter

Das Blatt selbst hat die höchste Vitalstoffkonzentration und wird oftmals roh gegessen, zu Pulver verarbeitet oder getrocknet als Tee angeboten. In ihm befinden sich Ballaststoffe, Spurenelemente, 46 Antioxidantien, Proteine, 26 entzündungshemmende Stoffe, 18 von 20 Aminosäuren (11 davon sind für den Menschen essentiell) sowie 25 Vitamine und Mineralien. Für 1 kg Blattpulver benötigt man 10 kg Moringablätter. Die Blätter werden von Hand geerntet, verlesen und in der Sonne schonend getrocknet. Erst nach erfolgreicher, 100%iger Trocknung werden die Blätter zu einem sehr feinen Pulver vermahlen.

Aus den Samen der Pflanze wird ein Öl gewonnen (Behenöl oder Moringaöl), dass sich sich in der Kosmetikindustrie großer Beliebtheit erfreut, da es Haut und Haare pflegend glättet.

 

Zusammensetzung

Sekundäre Stoffe

Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Pflanzenstoffen. Die Primären dienen dem Wachstum, letztere dem Schutz der Pflanze vor Krankheiten und Schädlingen. Sie sind häufig für den Geruch und Geschmack einer Pflanze verantwortlich und daher in diesem Fall besonders interessant. Dies funktioniert allerdings nur im Verbund mit anderen Stoffen, was die synthetische Herstellung und die Erforschung erschwert.

Antioxidantien

Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die durch oxidativen Stress, z.B. Umweltgifte, im Körper entstehen. Sie besitzen nur ein Elektron – anstatt der üblichen zwei – und attackieren gesunde Zellen, um das fehlende Elektron abzukoppeln. Daher sind Freie Radikale im Körper nicht gern gesehen. Die natürlichen Gegenspieler sind die so genannten Antioxidantien. Sie stecken in Obst und Gemüse und können ein Elektron abgeben, ohne selbst zu Freien Radikalen zu werden. Ihre Wirksamkeit misst sich im ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity). Der Tagesbedarf liegt zwischen 4000-7000 Einheiten.
Zum Vergleich: gekochter Brokkoli hat einen ORAC-Wert von 3100, rote Weintrauben von 1900, Granatapfel von 4800. Moringa hingegen trumpft mit einem Wert von >100.000 deutlich auf.

Chlorophyll

Chlorophyll entsteht in Pflanzen während der Biosynthese. Das grüne Farbpigment ist eng mit dem Hämoglobin verwandt und enthält anstatt Eisen Magnesium. 

Bitterstoffe

Moringa hat einen leicht bitteren, leicht scharfen Geschmack. Zwei Geschmacksrichtungen, die allein für sich nicht gerade dem Gaumen schmeicheln. Kombiniert man beide, erhält man einen Geschmack, der dem Körper signalisiert, nicht unbedingt weiter zu essen. Diese Bitterstoffe sorgen also für einen verringerten Appetit, was eine Diät mit Moringa sehr vielversprechend werden lässt.

Proteine

Proteine bestehen aus unterschiedlich langen Ketten von Aminosäuren. Acht der bekannten Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen und müssen daher extern zugefügt werden. In Moringa sind 18 der 22 bekannten Aminosäuren vorhanden. Lediglich Asparagin, Glutamin, Pyrrolysin und Selenocystein sind nicht enthalten.

Essentielle Fettsäuren

Essentielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
In Folge unserer aktuellen Ernährungsentwicklung nehmen wir, neben zu viel Getreide, deutlich zu wenig Omega3/6-haltige Lebensmittel zu uns. Moringa Oleifera besitzt einen hohen Anteil an Omega-3-6 Fettsäuren.

Mineralstoffe

Moringa enthält neben zahlreichen Mengen- auch Spurenelemente. Diese anorganischen Substanzen können nicht vom Körper produziert werden und müssen daher über die Nahrung aufgenommen werden.

Folgende Spurenelemente sind in Moringa enthalten:

  • 1) Chrom
  • 2) Eisen
  • 3) Fluor
  • 4) Jod
  • 5) Kobalt
  • 6) Kupfer
  • 7) Mangan
  • 8) Molybdän
  • 9) Selen
  • 10) Silicium
  • 11) Vanadium
  • 12) Zink



Folgende Mengenelemente sind in Moringa enthalten:

  • 1) Calcium
  • 2) Chlor
  • 3) Kalium
  • 4) Magnesium
  • 5) Natrium
  • 6) Phosphor
  • 7) Schwefel

 

Vitamine

Vitamine sind für sämtliche Funktionen des Körpers von Bedeutung. Ohne Vitamine ist der menschliche Körper nicht in der Lage zu überleben.

Folgende Vitamine sind in Moringa enthalten:

  • 1) Vitamin A (Retinol)
  • 2) Vitamin B1 (Thiamin)
  • 3) Vitamin B2 (Riboflavin)
  • 4) Vitamin B3 (Niacin)
  • 5) Vitamin B5 (Pantothensäure)
  • 6) Vitamin B6 (Pyridoxin)
  • 7) Vitamin B7 (Biotin)
  • 8) Vitamin B9 (Folsäure)
  • 9) Vitamin B12 (Cobalamin)
  • 10) Vitamin C (Ascorbinsäure)
  • 11) Vitamin D (Cholecalciferol)
  • 12) Vitamin E (Tocopherole)
  • 13) Vitamin K1 und K2



Moringa deckt mit dieser Fülle an Vitaminen einen Großteil des Tagesbedarfs eines Erwachsenen ab. Da diese Vitamine natürlichen Ursprungs sind, haben sie in Kombination mit den enthaltenen Enzymen eine extrem hohe Bioverfügbarkeit, d.h. der menschliche Körper kann diese in hohem Umfang aufnehmen und verarbeiten.

 

Anwendungsgebiete

Moringa und Sport

Wer sich sportlich betätigt, benötigt vermehrt Aminosäuren. Durch die hohe Aminosäurenkonzentration natürlichen Ursprungs ist Moringa ein idealer Lieferant für Sportler.

In Kombination mit den vorhandenen Spuren- und Mengenelementen haben wir mit Moringa also eine perfekte Nahrungsquelle für sportliche Aktivitäten.

Moringa und vegane Ernährung

Durch seine außergewöhnliche Zusammensetzung deckt Moringa fast sämtliche Nährstoffe ab, die bei einer rein veganen Ernährung fehlen können. Calcium, Jod, Eisen, Zink, Vitamin D, B2 und B12 sind enthalten und auch das reichlich vorhandene pflanzliche Eiweiß hilft, die eventuellen Mängel auszugleichen. Hoch bioverfügbar und vegan.

Moringa und Diät

Moringa ist auf Grund seiner einzigartigen Zusammensetzung ein idealer Begleiter jeglicher Abnehmversuche.
Da es sich um rein pflanzliches Eiweiß handelt, belastet es weder Nieren noch Cholesterinspiegel.
Wem das nicht genug ist: Moringa enthält Arginin, Glutamin und Methionin.

Moringa für Frauen

Dank seines hohen Eisengehalts und einer ausgeklügelten Aminosäuren Struktur, ist Moringa für Frauen mit einer starken Periode interessant. Schwangere sollten Moringa allerdings mit Vorsicht genießen und sich vorab über dieses Thema informieren. Aktuell gibt es keine wissenschaftlichen Studien hierzu.

Moringa für die Augen

Moringa enthält knapp das siebenfache Betacarotin wie Karotten. Betacarotin wird vom Körper in Vitamin A umgebaut. Neben diesem Carotin enthält Moringa noch die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin.

Moringa für die Schönheit

Schon die alten Ägypter hatten ein Faible für die Schönheit. So soll Kleopatra täglich in Milch gebadet haben, um für eine weiche Haut zu sorgen. Auch Moringaöl fand zu Zeiten der Ägypter schon seinen Einsatz. Denn Moringa enthält den Botenstoff Zeatin – und das in erstaunlicher Konzentration. In Moringa ist tausend Mal mehr enthalten als in allen anderen Pflanzen. 

Dosierung und der Superfood-Beleg

Dosierung von Moringa

Zur Eingewöhnung sollte man mit einen halben Teelöffel Moringa starten. Moringa schmeckt leicht scharf und nach Blatt, daher ist es geschmacklich nicht jedermanns Fall. Mixen Sie Moringa jedoch z.B. mit Karottensaft, heben sich die Geschmäcker gegenseitig auf. In der zweiten Woche können Sie die Dosis getrost verdoppeln. Leiden Sie unter einer chronischen Erkrankung kann die Dosis auch auf bis zu 2 Teelöffel pro Tag erhöht werden. Kleinkinder sollten nicht mehr als eine Messerspitze zu sich nehmen, Schulkinder können bereits einen halben Löffel vertragen.

Was ist drin?

  • 6-mal so viel Polyphenole wie Rotwein
  • 2-mal so viel Magnesium wie Braunhirse
  • 6-mal so viel Vitamin C wie in Orange
  • 17-mal so viel Calcium wie in Kuhmilch
  • 15-mal so viel Kalium wie in Bananen
  • 25-mal so viel Eisen wie in Spinat
  • 37-mal so hohe antioxidative Aktivität wie Weintrauben
  • 6,9-mal so Vitamin B1 und B2 wie Hefe
  • 2-mal so viel augenschützendes Lutein wie Grünkohl
  • 2-mal so viele Ballaststoffe wie in Vollkorn
  • 4,5-mal so viel Folsäure wie in Rinderleber
  • 1,3–mal so viel essentielle Aminosäuren wie in Eiern
  • 2-mal so viel Proteine wie in Soja
  • 4-mal so viel Vitamin A und 2,5 x so viel Carotin wie in Möhren