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Maca Anbau und Herstellung

Landwirtschaft und Trocknung der Macawurzel

Superfood ist heute aus vielen gesundheitsbewussten Speiseplänen nicht mehr wegzudenken. Auch die Knolle der Macapflanze gehört zu den nährstoffreichen, gesunden Heilmitteln aus der Natur, die es in die europäischen Küchen geschafft haben. Bereits vor über 2000 Jahren wurde im Inkareich mit dem Anbau begonnen, heute ist Peru das Hauptanbaugebiet von Maca. Dort wird nach alter, natürlicher Tradition gepflanzt, gepflegt und geerntet. Eine Besonderheit ist der weitgehend händische Anbau, auf den Einsatz von landwirtschaftlichen Maschinen wird bis heute verzichtet.

Peruanische Hochanden

Beim Anbau von Maca geht hier noch Qualität vor Profit! Ein gutes Beispiel ist der Trockenprozess der Macapflanze, der ohne Maschinen durchgeführt wird. Die Pflanzenknollen bekommen ausreichend Zeit um an der Sonne zu trocknen, so dass das die wertvollen Inhaltsstoffe der Macawurzel erhalten bleiben.

Das Gebiet in Peru, nahe des Junin-Sees, ist weltweit die einzige Region, in der die Macawurzel noch komplett natürlich angebaut wird. Maca erfreut sich weltweit immer größerer Beliebtheit, so dass sich auch andere Länder am Anbau versuchen. Allerdings leidet die Qualität unter dem industriellen Anbau, den beispielsweise China versucht. Empfehlenswert ist ausschließlich das traditionell in Peru angebaute Maca. Die Hochanden in Bolivien und Peru sind die einzigen Orte weltweit, wo die Ernte der Macawurzel und die Produktion von Macapulver nach biologischen Gesichtspunkten gewährleistet ist.

 

Die Anden in Peru
Es gibt nur wenige Pflanzen die in der Lage sind in den Hochanden Perus zu gedeihen. In einer Höhe von bis zu 4.500 m wachsen sonst lediglich Bitterkartoffeln oder einfache Gräser. In dieser Region ist die Maca Pflanze heimisch, aus der später das Macapulver hergestellt wird. Gerade die extreme Höhenlage sorgt dafür, dass die Maca Pflanze hervorragend wächst und gedeiht. Es braucht eine starke Sonneneinstrahlung und maximale Temperaturschwankungen. Während die Nachttemperatur bei minus 20 Grad liegt, können die Tagestemperatur rund 20 Grad betragen.

Peru Bauerin

Der Anbau wird hier noch händisch und nach alter Tradition durchgeführt. Ursprünglich stammt Maca aus Bolivien und Peru, nur die dortigen Wetterverhältnisse sorgen dafür, dass die Macapflanze ihre therapeutische Wirkung entfalten kann. Die Nachfrage steigt immer weiter, so dass Maca mittlerweile auch in anderen Ländern produziert wird. Hierzu gehört beispielsweise China. Allerdings gibt es vermehrt Informationen, dass die genutzten Böden in China schwermetallbelastet sind. Auch ist es fraglich, ob die erforderlichen Witterungsbedingungen für einen natürlichen Anbau der Pflanze eingehalten werden. Einzig die Anbauregion in Peru verbürgt sich für die Qualität seiner Produkte. Schwierig wird jedoch die wachsende Nachfrage, denn die Felder einzelner Bauern sind nicht so groß, dass Maca in ausreichender Zahl angebaut werden kann.

Die Hochebene der Anden hat ein sehr rauhes Klima und ist nur für wenige Pflanzen geeignet. Maca aber kann hier wachsen und benötigt aufgrund der Witterungsbedingungen keine Pflanzenschutzmittel, Pestizide oder Fungizide. Es handelt sich bei der Macawurzel aus Peru somit um ein reines Bio-Produkt. Gleiches gilt für Macapulver, welches aus dieser Wurzel hergestellt wird.

 

Der Ablauf der Produktion

Maca Knolle

Die Produktion verläuft in zwei verschiedenen Zyklen. Im ersten Jahr findet der zehn Monate andauernde, vegetative Zyklus statt, in dem die Knolle produziert wird. Anschließend findet der 6-monatige Reproduktionszyklus statt. Jetzt wird der Samen der Pflanze gewonnen. Im Anschluss daran wird die Erde fünf bis acht Jahre lang nicht genutzt, damit wieder Nährstoffe im Boden aufgebaut werden können. Frisch ausgesät wird im Frühling, bezogen auf die Regionen Peru und Bolivien somit im Oktober. Damit die Pflanze gedeihen kann, ist ein steiniger, sehr lehmhaltiger Boden erforderlich. Landwirtschaftliche Fahrzeuge als Erntehelfer kommen hier kaum zum Einsatz, da die Zugangswege dies erschweren.

Wenn Maca zum ersten Mal ausgesät wird, kommt kein Dünger zum Einsatz. Ist die Erde nicht mehr frisch, sondern bereits genutzt, wird sogenanntes Guano beigefügt. Es handelt sich hierbei um ein natürliches Düngemittel, was aus dem Kot von Vögeln hergestellt wird.

Nach der Aussaat werden Schafe eingesetzt, die über die Felder laufen und die Samen in der Erde festtreten. Die Ernte nach alter Tradition Rund vier bis sechs Monate nach dem Anbau wird Unkraut gejätet und der Pflanzenbestand ausgelichtet. Von Mai bis Ende Juni läuft die Erntezeit. Ein Hektar Anbaufläche ergibt in etwa 15 Tonnen Maca, welches dann zu fünf Tonnen getrocknetem Macapulver verarbeitet wird. Die Ernteperiode selbst dauert nur fünf Tage an. Die Bauern nutzen eine Haue, um die Macawurzel aus der Erde zu heben. Hierbei ist höchste Umsicht gefragt, um die Knolle nicht zu verletzen.

 

Trocknung an der Sonne
Während der Monate Juni bis August werden Macawurzel und Kraut getrocknet. Die Pflanzen trocknen dabei rein natürlich in der Sonne, es erfolgt kein Einsatz mechanischer Trockenmethoden. Nur so kann die Qualität der Knollen und die Verfügbarkeit der Inhaltsstoffe gewährleistet werden. Das Grün wird welk und fällt ab, die Macawurzel selbst wird später noch zwei Monate weiter getrocknet. Bis zu 90 Prozent der Flüssigkeit verdunstet auf diesem Wege, auch die enthaltenen Bitterstoffe werden abgebaut. Die restliche Flüssigkeit wird von der Trockenmaschine absorbiert. Eine so getrocknete Macaknolle kann bis zu vier Jahren gelagert werden, ohne dass es Einbußen hinsichtlich der Qualität gibt.

Die Weiterverarbeitung erfolgt grundsätzlich erst wenn ein Auftrag eintrifft, um höchste Frische zu garantier.t Die Knollen werden händisch verlesen und in großen, mechanischen Wäschetrommeln gesäubert. Desinfiziert wird mit einem Zitronenextrakt, welches biologisch abbaubar und unbedenklich ist. Nun kommen die Knollen in eine Mahlmaschine, wo sie zu Granulat zerkleinert werden. Im Anschluss erfolgt eine weitere Trockenperiode. Das Macagranulat wird über einen Zeitraum von vier Stunden bei 40 Grad getrocknet. Um Schimmel vorzubeugen und die Inhaltsstoffe der Knolle nicht zu zerstören, darf die Temperatur nicht unterschritten werden. Außerdem dürfen am Ende der Trocknungsphase höchstens sieben Prozent Feuchtigkeit in den Wurzeln vorhanden sein.

Erst nachdem eine Qualitätskontrolle im Labor durchgeführt wurde, wird das Maca an die Kunden versandt. So kann eine hohe Qualität und gesundheitliche Wirkung garantiert werden.

 

Verarbeitung Macaknolle

Die Verarbeitung von Pulver
Macaprodukte erfreuen sich größter Beliebtheit und so gibt es mittlerweile Extraktions- und Gelatinierungsverfahren, um eine größere Produktpalette bereitzustellen. Beim Gelatinierungsprozess werden Stärken entfernt, die für den menschlichen Körper unverdaubar sind. Eingesetzt werden hierfür in einem speziellen Verfahren ausschießlich Wärme und Druck. Die Bioverfügbarkeit der im Pulver enthaltenen Nährstoffe erhöht sich dadurch siginifkant. Zudem wird das Produkt dadurch verträglicher, z.B. für Personen mit einer Unverträglichkeit gegen Senfölgylcoside. Im Rahmen des Extraktionsverfahren werden nur einzelne Teile der Macawurzel ausgelöst und in ein Konzentrat gebracht. Diese Konzentrate werden dann in Form eines löslichen Pulvers oder als Tinktur verkauft.

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